Die Bundestagswahl ist entschieden: Wir gratulieren und danken unseren Kandidaten Katrin Feldmann und Alexander Tietz-Latza für ihren unermüdlichen Einsatz! Und ein dickes und herzliches Dankeschön sagen wir allen, die den Grünen Wahlkampf unterstützt und befeuert haben!

Bundesweit ein starkes Ergebnis

Über Wochen hinweg kämpften wir gegen ständig schlechte Prognosen und trotzdem um jede Stimme: Für Umwelt, für Gerechtigkeit, gegen Hass und Hetze. Das hat Kraft, Ausdauer, Mut und Energie gekostet. Es hat sich gelohnt. Das Erfreuliche: Das Ergebnis von 9 % ist bundesweit ein starkes Ergebnis, obwohl wir unser Ziel dritt stärkste Kraft zu werden nicht erreicht haben.

AFD Einzug ist bitter!

Deutschland hat und wird sich verändern. Erstmals seit der Nachkriegszeit ziehen Rechtspopulisten in den Bundestag ein. Ein Ergebnis von 12,6% für diese Partei ist bitter. Jeder 8. hat gegen die etablierten Parteien gestimmt. Die inakzeptablen Äußerungen wie “Wir werden Euch jagen“ sind erschreckend. Das dürfen wir so nicht hinnehmen! Daher heißt es jetzt: Engagiert Euch weiter, erhebt Eure Stimme und setzt Euch ein, wo ihr nur könnt für die demokratischen Werte und unsere Grünen Ziele.

Ergebnisse in der Städteregion Aachen gemischt!

In der Gesamtbetrachtung aller Kommunen haben wir zwar nur 0,3% verloren. Damit liegen wir oberhalb des NRW Landesdurchschnitts mit -0,5% Verlusten. Und besonders erfreulich sind die über durchschnittlich guten Ergebnisse in Aachen und Roetgen. Aber unser Ergebnis in den übrigen städteregionalen Kommunen gepaart mit den Ergebnissen der AFD müssen uns zu denken geben. Damit werden wir uns intensiv beschäftigen müssen.

Schwarz-Gelb-Grüne Koalition?

Vor den Wahlen haben wir gesagt, dass wir mit allen Parteien reden werden – außer mit der AFD. Wir werden daher unsere Verantwortung wahrnehmen und nicht wie die SPD von vorhinein Koalitionsverhandlungen ausschließen. Das wird schwer, da die inhaltlichen Unterschiede enorm sind. Ob wir uns am Ende der Verhandlungen mit unseren Themen Klimaschutz,  Bekämpfung sozialer Ungleichheit, einer menschenrechtsorientierten Flüchtlingspolitik  und einem solidarischen Europa durchsetzen werden, bleibt daher offen. Ernsthaft und seriös verhandeln und versuchen eine Regierung herzustellen, aber nicht um jeden Preis!

Gisela Nacken (Kreisvorsitzende)

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