Radschnellweg AC – HERZ ist machbar!

Der Radschnellweg von Aachen nach Herzogenrath wurde von einem externen Büro als machbar eingestuft. Zu diesem erfreulichen Ergebnis erklärt Rolf Beckers, umweltpolitischer Sprecher im Bauausschuss am 22.06.2017:

„Wir freuen uns über das Ergebniss der Studie: Der Schnellradweg ist machbar! Dieses Signal war maßgeblich um mit dem Projekt voranzukommen. Jetzt kann es endlich in die konkrete Ausführungsplanung gehen. Auf der am meisten in Anspruch genommenen Mobilitätsachse im Nordkreis, wird sich zukünftig die Möglichkeit ergeben, Alltagsziele nun auch bequem mit dem Rad zu erreichen. Entlang einer auf zwei ehemaligen Bahntrasse wird die Streckführung verwirklicht, was im Ergebnis eine steigungsarme Streckenführung bewirkt. Wir versprechen uns von dem Radweg eine Entlastung der Menschen, die an den stark befahrenen Straßen wohnen. Außerdem hoffen wir, dass sich die Luftqualität verbessern wird, wenn mehr Menschen auf das Rad umsteigen. Dieses Verfahren wurde begleitet von Bürgerinitiativen, die Unterschriften dafür und dagegen sammelten. Die Eingaben wurden in den Planungen weitestgehend berücksichtigt.“

Hintergrund

Der Radschnellweg von Aachen nach Herzogenrath zählte zu den Gewinnern den Planungswettbewerb „Radschnellwege NRW“. Rund 14 km umfasst die Strecke auf deutscher Seite. Das Land übernimmt für weite Teile eine 80 % Förderung. Die Baukosten betragen knapp 32 Millionen Euro. Der Eigenanteil der Stadt Aachen beläuft sich auf rund 1 Mio. Euro, für die Stadt Herzogenrath werden 330 000 Euro fällig. Hinzukommen die jährlichen Betriebskosten für den Unterhalt und die Instandhaltung. Für das Land macht das laut Städteregion 665 000 Euro, für die Stadt Aachen 102 500 und für Herzogenrath 27 500 Euro.

 

 

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