Mittlerer Schulabschluss soll in der Nordeifel erhalten bleiben!

Zu der Frage, wie es ab 2020 mit dem Schulangebot in der Nordeifel weitergehen soll, haben sich die Fraktionen von CDU und Grünen im Vorfeld der nächsten Sitzung des Schulausschusses am 8. Juni positioniert. In einem gemeinsamen Antrag fordern sie, „den bestehenden Vertrag zur Unterstützung des Schulangebotes in der Nordeifel nicht mit Wirkung zum 31.07.2022 zu kündigen.“ Über den Antrag wird im Schulausschusses am 8. Juni beraten.

Derzeit befindet sich die Schullandschaft der Nordeifel im Umbruch. Die noch laufende Übergangsphase der Sekundarschule Nordeifel endet zum Sommer 2018 mit dem Auslaufen der noch existierenden Realschule und Hauptschule. Ab 2019 wird das mittlere Schulangebot durch die Sekundarschule Nordeifel gewährleistet. Bislang hat der Schulverband der Nordeifelkommunen 320.000 Euro von der StädteRegion erhalten. Im Rahmen der Strukturdebatte steht dieser freiwillige Zuschuss auf dem Prüfstand.

„Wir haben Verständnis für die Nöte in den Städten der Nordeifel,“ erläutert Karin Schmitt-Promny, Sprecherin der GRÜNEN im Schulausschuss „Deshalb wollen wir erst einmal sicherstellen, dass die Verträge bis zum Sommer 2018 fortgeführt werden. Um die Schulsituation der Nordeifel bewerten zu können, müssen wir abwarten, wie sich die Schülerzahlen entwickeln. Für eine weitergehende Entscheidung brauchen wir eine regionale Schulentwicklungsplanung, die dafür Sorge tragen soll, den mittleren Schulabschluss in der Nordeifel zu sichern. In dem Zusammenhang gilt es auch die notwendigen Finanzen für den Bestand der Schule zu klären.“

Wolfgang Königs, Sprecher der CDU im Schulausschuss ergänzt: „Aufgrund der weiten Anfahrtszeiten der SchülerInnen sind die Beförderungskosten höher als in anderen Kommunen. Die Schulentwicklungsplanung soll Grundlage bieten, die Schülerbeförderungskosten der noch laufenden Real- und Hauptschule im Vergleich zu anderen Schulen neu bewerten zu können. In Vorbereitung des ersten regulären Schuljahres 2018/19 müssten alle dann notwendigen Aufwendungen für die Sekundarschule Nordeifel vergleichbar sein, sodass wir auf dieser Basis über einen möglicherweise notwendigen finanziellen Ausgleich entscheiden können.“

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