Radschnellweg AC-Herz soll entlang der Bahntrasse verlaufen!

Die GRÜNE Städteregionstagsfraktion nutzte die sitzungsfreie Zeit in den Sommerferien, um sich ein Bild über die geplanten Trassenvarianten für den Radschnellweg zwischen Aachen und Herzogenrath zu machen. Im Herbst 2016 werden die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie vorgestellt und die verschiedenen Varianten erneut in den politischen Entscheidungsgremien diskutiert.

Eindeutiger Favorit der GRÜNEN ist die Trasse neben der Bahnlinie, weil diese im Vergleich zu den restlichen Varianten die geringste Steigung aufweist.

„Der Radschnellweg ist technisch umsetzbar. Die größte Schwierigkeit liegt in den zahlreichen Hügeln auf der Strecke,“ erklärt Rolf Beckers, Umweltpolitischer Sprecher der GRÜNEN Städteregionstagsfraktion. „Um eine schnelle Radwegeverbindung zu ermöglichen, darf die Steigung maximal 2 % betragen. Dieses Kriterium erfüllt nur die Trassenvariante entlang der Bahn.“

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Rolf Beckers (vorne im Bild) in der Unterführung der Bahnlinie AC – Mönchengladbach (nicht Teil des Streckenverlaufs)

In der Debatte um den Radweg gibt es auch zahlreiche Kritiker. Naturschützer befürchten unter anderem einen zu großen Flächenverbrauch zum Nachteil natürlicher Refugien. Will man jedoch den Autoverkehr auf der vielbefahreren Straße zwischen Aachen und Herzogenrath wirksam reduzieren, dann komme man um dieses Projekt nicht herum, resümiert Rolf Beckers.

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