GRÜNE Lieblingsplätze

Grüne Lieblingsplätze in der StädteRegion Aachen sind Orte, die vielleicht nicht jedem bekannt sind, aber für uns eine besondere Bedeutung haben. GRÜNE PolitikerInnen stellen ihren persönlichen Lieblingsplatz vor. Wir laden ein zu einer Entdeckungstour, mehr zu erfahren über Plätze, die einen Besuch lohnen, mehr zu erfahren über die Menschen, die mit ihrer Kreativität und ihrem Einsatz für die GRÜNE Sache stehen und mehr zu erfahren über GRÜNE Erfolge und Projekte.

 

Ausstellungen, Lesungen, Konzerte im Bürger- und Kulturzentrum Burg Frankenburg

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© Sir Gawain / Wikimedia Commons / CC-BY-SA-3.0

Mitten im Frankenberger Viertel in Aachen liegt die Frankenberger Burg. Die Burganlage erhebt sich auf einem kleinen, natürlichen Felskegel. Für das Viertel ist sie ein zentraler Anziehungspunkt für das bürgerschaftliche Zusammenleben, mit zahlreichen kulturellen Angeboten. Im September 2014 fand die Eröffnung statt. Seit dem kann die Burg als Begegnungs- und Veranstaltungszentrum für Feiern, Seminare, Tagungen, Ausstellungen und als Freiluft – Theaterbühne (saisonal) genutzt werden. Flankiert wird dieses Bild_Nutzungsspektrum durch die Ansiedlung eines Gastronomiebetriebes in der Burg. Dabei soll die Burg wirtschaftlich autark funktionieren. Ihre zentrale Lage, die räumlichen Gegebenheiten, der besondere Charme sind es, die dieses Objekt unverwechselbar machen und es damit deutlich von anderen abheben. Elisabeth Paul

 

Das Kunst- und Kulturzentrum (KUK) in Monschau

WernerMonschauVierzig Jahre ist es her, da erregte Monschau bundesweit Aufsehen durch die „Umweltakzente“, der ersten Ausstellung moderner Kunst im öffentlichen Raum in Deutschland. Im Jahr danach kamen Christos Verpackungskünste – dann wurde es ruhig um moderne Kunst in Monschau. Seit einigen Jahren ändert sich das. Es gibt neue Ateliers und spannende Galerien. Ein Meilenstein auf diesem Weg ist das KUK. Hier trifft sich alle paar Wochen ein immer größer werden der Club von KunstfreundInnen zu den unterschiedlichsten Ausstellungen. Malerei, Bildhauerei, Musik, Gedichte, Zeichnungen, … KünstlerInnen aus aller Welt und aus der Region stellen aus und arbeiten hier. Jüngst schaffte es das KUK Weltausstellungen wie „World Press Fotos“ und „Vivian Maier“ zu aquirieren. Es ist der bunte Mix, der mir so gut gefällt, es gibt immer wieder etwas neues zu entdecken. Und es ist inzwischen gute „Tradition“, dass sich alle zum Schluss im Weinkeller und auf der kleinen Terrasse an der Rur treffen, zu einem guten Glas Wein, Brot und Käse und vielen Gesprächen über Kunst, Politik, Gott und die Welt. Werner Krickel

 

Ein kulturelles Highlight: Die Burg Wilhelmstein in Würselen

WDR5 Literarische Sommernacht 2012Die Burg Wilhelmstein im Würselener Stadtteil Bardenberg wurde zwischen 1265 bis 1269 auf den Resten einer älteren Grenzfeste vom Grafen Wilhelm IV. von Jülich errichtet. Heute ist sie ein zentraler Treffpunkt für alle Kulturbegeisterten. Sie beherbergt eine Freilichtbühne und ist jedes Jahr von Mai bis September Veranstaltungsort für Konzerte, Kabarett und Kino. Die Bühne bietet eine Überdachung für ca. 500 Zuschauer, ca. 800 Sitzplätze Bild_3und maximal 1000 Plätze insgesamt. Im Restaurant können Gäste den historischen Flair genießen. Auch Hochzeiten, Geburtstagsfeiern und Firmenevents können dort veranstaltet werden. Ein schöner Ort zum Ausgehen, zu dem ich auch gerne meinen Besuch mitnehme. Ingrid von Morandell

 

Die WABE e.V. – soziale Projekte der Menschlichkeit

Bild_4Wie komme ich zu meinem Lieblingsplatz? Ganz einfach: Mit dem Fahrrad. Habe ich keines, kann ich mir an der Radstation der WABe e.V. am Aachener Hauptbahnhof eines leihen. Zum Beispiel ein Pedelec für 15 Euro am Tag. Der Erlös kommt Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten zu Gute. Denn die WABe e.V. des Diakonischen Netzwerks unterstützt seit 1985 in der Region Aachen haftentlassene, wohnungslose, langzeitarbeitslose und behinderte Menschen, um sie in die Gesellschaft zu (Re-) integrieren. Neben dem Sozialen Aspekt ist die Verleihstation für den Rad-Tourismus eine tolle Sache, denn der HBF gilt auch als offizieller Beginn des Vennbahnadweges. Zugreisende, die nach Aachen kommen, können sich ein Fahrrad ausleihen und damit den Vennbahnradweg befahren. Aber auch das eigene Fahrrad kann dort sicher bewacht und ggfs. gewartet werden. Wer dann noch möchte, kann in den Sommermonaten (i.d.R. April-Oktober) eine Runde Minigolf im Stadtpark Aachen (Monheimsallee, am Eurogress) spielen. Teilnehmende dieses Projektes halten die Minigolfbahnen und Grünflächenanlagen sauber, geben die Minigolfschläger aus und verkaufen Snacks und Getränke. Lars Lübben

 

Das Energiemuseum in Alsdorf

Energeticon-150x150Das ENERGETICON in Alsdorf ist ein regionales Bergbaumuseum, das die Geschichte der Energie erzählt: Die erdgeschichtlichen Anfänge, das fossil-industrielle Zeitalter und das beginnende regenerativ-industrielle Zeitalter. Unter dem Leitmotiv “Energie erleben – Energie verstehen” erläutert die Dauerausstellung über sinnliche Eindrücke und in anschaulicher Art und Weise die erforderliche Energiewende vom atomar/fossilen in das regenerative Zeitalter im globalen Zusammenhang. Im Sinne der Kernbotschaft „Von der Sonne zur Sonne!“ führt der Weg durchEnergeticon-2 die Ausstellung über die schrittweise Abkehr der Nutzung historischer Sonnenenergie in Form der endlichen, fossilen Energieträger, hin zur unmittelbaren Nutzung gegenwärtiger Sonnenenergie in ihren verschiedenen Erscheinungsformen, als unendliche, regenerative Energiequelle. Eine tolle Ausstellung die mit ihren interaktiven Elementen ein tolles Angebot für Bild_6Technickbegeisterte, Schulklassen und Familien darstellt. Wir sind begeistert! Neben der Ausstellung steht das ENERGETICON mit verschiedensten pädagogischen Angeboten für Lerngruppen, mit seinen diversen Tagungs- und Veranstaltungsräumen, mit seinem anspruchsvollen Kulturprogramm, als außergewöhnlicher Ort für kleine und große Privatfeiern, und mit seinem neuen Bistro / Restaurant Eduard Besuchern zur Verfügung. Marc Peters

 

„Aber Hallo“ e.V. – die kreative Jugendkunstschule

Spielzeugfiguren-8658Der kulturpädagogische Verein „Aber Hallo“ in Baesweiler und Alsdorf bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit sich in zahlreiche Ferienateliers, Kursen, Workshops, Projekten und Mitmachausstellungen kreativ und künstlerisch auszuprobieren. In Alsdorf besteht die Jugendkunstschule nun schon seit 20 Jahren. Im Rahmen eines Modellversuchs wurde sie 1990 – damals unter dem Namen „Werkstatt für Kunst und Kultur“ – gegründet. Seit Mitte 2008 gibt es eine zweite „Werkstatt“ der Bild_5Jugendkunstschule in Baesweiler. In meiner Jugend habe ich an vielen der Aktivitäten teilgenommen und die Projekte sehr schätzen gelernt. Dort hatte ich die Möglichkeit eigenständige Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Zupacken und dabei vieles lernen. Sich selbst organisieren. Schon frühzeitig soziale Kompetenzen fördern. Ein toller Verein und einer meiner Lieblingsplätze in der Städteregion. Eva Malecha

 

Der Elisengarten in Aachen

karin Ein wunderschöner Ort zum „Innehalten“ in der Stadt ist für mich der neu gestaltete Elisengarten; ein offener und einladender Park. Man kann dort auf den neuen Sitzstufen in der Sonne verweilen und die Wasserspiele beobachten. Auf der Terrasse des neuen Restaurants lässt sich die „grüne Altstadt- Atmosphäre“ ebenso gut genießen. Dass aus dem Elisengarten ein „wiederentdeckter“ und vor allem ruhiger Ort mitten in der Innenstadt geworden ist, wurde auch dadurch erreicht, dass die Ränder des Parks entlang der Hartmannstraße und der Ursulinerstraße in großen Teilen zur Fußgängerzone umgewandelt wurden. Die karin2umgebaute Ursulinerstraße mit ihrem weißen Steinteppich lädt geradezu zum Flanieren entlang des Parks ein. Schon lange war es „grünes“ Ziel, die Umfahrung des Elisenbrunnens zu unterbrechen und zur Fußgängerzone zu machen. Die Umgestaltung des Elisengartens macht ihn nicht nur als Ort der Ruhe im städtischen Getümmel attraktiv, sondern auch als Ort für kulturelle Veranstaltungen. Ich freue mich schon jetzt auf das nächste September- Special im Elisengarten. Karin Schmitt-Promny

 

Strom und Gas aus der Biovergärungsanlage in Würselen Thomas

120824 Besichtigung Biogasanlage 2„Erdgas aus der Biotonne“ so lautet seit Jahren das Motto der GRÜNEN. Rund 62.000 Tonnen Bioabfall produzieren die BürgerInnen in der Städteregion und im Kreis Düren im Durchschnitt pro Jahr. Bis vor 2012 wurden die Lebensmittelreste aus Privathaushalten und Grünschnitt mit mehr als 2500 Lastwagen in die Kompostierungsanlagen in Köln und Erftstadt gefahren. Seit 2012 ist dieser Wahnsinn Vergangenheit und der Abfall wird in die neue Bioabfall-Vergärungsanlage in Würselen Bild_8gebracht. Dort produziert die Anlage Strom und Wärme aus Bioabfällen und senkt die Abfallgebühren. Die Biovergärungsanlage in Würselen ist ein grosser grüner Erfolg. Thomas Griese

 

Auf dem Eifelsteig durch den Nationalpark Eifel zu den Eifelblicken

11275520_10201001220750231_6503609_oVom flachen Norden bei Aachen führt der 313 km lange Wanderweg „Eifelsteig“ über das „Hohe Venn“, durch das einsame Rurtal, vorbei an Stauseen, dem Nationalpark Eifel und über die Vulkaneifel bis hin zur Südeifel. Die Eifel besitzt zahlreiche Aussichtspunkte mit weiten Fernblicken über die Umgebung. Auf den schönen Aussichtspunkten, den sogenannten Eifel-Blicke kann die herrliche Eifeler Landschaft entlang von Wander- und Radwegen genossen werden. Hier haben Besucher die Möglichkeit, die Landschaft „als Ganzes“ zu erleben und zu erfassen. Entsprechend beliebt sind Aussichtsstandorte bei Wanderern zur Rast und Orientierung. Der Nationalpark Eifel wurde maßgeblich von11639405_10201001220590227_715176581_o uns GRÜNEN  vorangetrieben. Er ist ein Geschenk für unsere Kinder und Enkelkinder, die in den kommenden Jahrzehnten die besondere Schönheit dieses auf Jahrhunderte angelegten Projektes erleben können. Es ist wichtig in der heute immer mehr genutzten Landschaft Orte ursprünglicher Schönheit zuzulassen. Orte der Ruhe und Stille. Wenn Bild_9diese dann auch gleichzeitig die wirtschaftliche Grundlage für einen sich kontinuierlich verstärkenden regionalen Tourismus sind ist das ein doppelter Gewinn. Faszinierend ist am Nationalpark Eifel auch die Chance mit unseren Nachbarn in Belgien perspektivisch an einem gemeinsamen grenzüberschreitenden (Inter)Nationalpark Eifel-Ardennen zu arbeiten. Diesen dann mit dem Fahrrad von Aachen aus bis nach Luxenburg auf der alten Vennbahnstrecke erleben zu können verspricht höchsten Urlaubsgenuss. Silke Bastian

 

Carl-Alexander-Park in Baesweiler

CAP_PlattformDer ehemalige Zechenstandort (1908-1975) Carl-Alexander in Baesweiler wurde im Jahr 1975 geschlossen und danach bis 2008 weitestgehend einer natürlichen Entwicklung überlassen. Seltene sowie streng geschützte Tier- und Pflanzenarten haben hier einen neuen Lebensraum gefunden. Die GRÜNEN haben sich folglich dafür eingesetzt, dass der Haldenbereich als Naturschutzgebiet ausgewiesen wird, was 2004 vom Kreistag in Aachen beschlossen wurde. Im Rahmen der Euregionalen 2008 wurden Halde und Umfeld zum zentralen Naherholungsgebiet in Baesweiler umgestaltet. Neben einem Haldenrundweg und einem Wanderweg zum Haldenplateau sind die Highlights des neuen „Carl-Alexander-Parks“ die Aussichtsplattform in 80 Meter Höhe sowie die kombinierte Steg- und Treppenanlage. Der Einstieg am roten Gebäude erfolgt über eine ca. 25 Meter lange Brücke in den Schwebesteg. Dieser verläuft im Zickzack durch die Baumwipfel bis zum Fuß der Treppenanlage. Die Treppe endet nach 270 Stufen auf dem Haldenplateau. Oben genießt man eine atemberaubende Aussicht, bei klarem Wetter bis zur Eifel und sogar bis hin zum Siebengebirge. Im Nahbereich unter anderem Frosch_CAPsichtbar sind die ehemaligen Zechen und Halden Bild_10sowie das Kraftwerk Weisweiler. Das Erklimmen der Konstruktion macht wirklich Spaß. BesucherInnen zählen hier auch gerne die Treppenstufen. Mit etwas Glück sichtbar sind die Blauflügelige Ödlandschrecke, seltene Schmetterlinge wie Russischer Bär und Schwalbenschwanz, während nach Einbruch der Dämmerung die Rufe von Kreuz- und Geburtshelferkröten zu hören sind. Rolf Beckers

 

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