Grüne Herzogenrath
Wahlprogramm Kommunalwahl 2014

 

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Unsere ListenkandidatInnen…

Unsere DirektkandidatInnen…

 

Mobilität

  • Eine Umgehungsstraße B258n durch die wertvollen Naturschutzgebiete Wurmtal, Broichbachtal und Amstelbachtal lehnen wir ab.
  • Statt Neubau von Straßen wollen wir die Instandsetzung und Optimierung des bestehenden Straßennetzes. Eine Prioritätenliste muss erstellt werden.
  • Ampelanlagen sollen so gesteuert werden, dass sie sich intelligent an die aktuelle Verkehrssituation anpassen.
  • Die Verkehrssicherheit für Fußgänger wollen wir durch zusätzliche Zebrastreifen und Querungshilfen verbessern.
  • Die Schulwege zu allen Schulen sollen regelmäßig überprüft und verbessert werden.
  • Bus und Bahn sollen besser miteinander verknüpft werden, um mehr Umsteigemöglichkeiten zu schaffen.
  • Der Busverkehr darf nicht weiter gekürzt werden.
  • Die Ortsbuslinien HZ1/2/3 müssen erhalten und der Bahnhofs Kohlscheid besser an das Busnetz angebunden werden.
  • Das öffentliche Verkehrsangebot am Abend und in der Nacht muss verbessert werden.
  • Wir setzen uns dafür ein, dass Bus und Bahn pünktlich fahren und Fahrgäste umfassend informiert werden.
  • Bei Bus und Bahn müssen mehr behindertengerechte Fahrzeuge zum Einsatz kommen, des Weiteren fordern wir einen barrierefreien Zugang an allen Bahn-Haltepunkten in Herzogenrath.
  • Der weitere Ausbau des Euregiobahn-Netzes mit der direkten Verbindung über Alsdorf nach Stolberg und die Elektrifizierung der Strecke hat für uns einen großen Stellenwert.
  • Wir fordern, dass die Regionalbahn RB33 und der Regionalexpress RE4 wieder am Bahnhof Kohlscheid halten.
  • Wir unterstützen Initiativen zum Car-Sharing.
  • Ein Radschnellweg Aachen/Herzogenrath/Kerkrade/Heerlen soll so bald wie möglich realisiert werden.
  • Die existierenden Radwegenetz muss instand gesetzt, ausgebaut und an das überregionale Netz angeschlossen werden.
  • Wir setzen uns für die Einrichtung weiterer Fahrradstraßen, die ������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������ffnung von Einbahnstraßen für Fahrradverkehr in Gegenrichtung ein und sichere Strecken ein.

Energiewende vor Ort

  • Wir unterstützen die Gründung von Genossenschaften und anderen Formen zur gemeinschaftlichen Gewinnung alternativer Energie.
  • Den Ausbau der Windenergie wollen wir vorantreiben.
  • Wir fördern weiter die Solarenergie, zusätzlich wollen wir die Kraft-Wärme-Kopplung fördern.
  • Wir setzen auf Gebäudesanierung zur Senkung des öffentlichen Energieeinsatzes.
  • Alle städtischen Gebäude sollen zu hundert Prozent mit Strom aus erneuerbarer Energiegewinnung versorgt werden.
  • Bei���� allen Sanierungsmaßnahmen fordern wir die Einhaltung der aktuellen KfW-Standards und bei Neubauten des Passivhaus-Standards.
  • Die Straßenbeleuchtung soll komplett auf LED-Technik umgestellt werden, intelligente L��sungen wie Beleuchtung nach Bedarf sollen erprobt werden.
  • Langfristig soll unser eigener Energieversorger Enwor Strom nur noch aus  100 % Prozent erneuerbarer Energien anbieten, bis 2020 aber mindestens 50 %.
  • Wir streben eine engere Zusammenarbeit mit Energieversorgern aus der Region an.

Umwelt & Verbraucherschutz

  • Wir unterstützen die ökologische Landwirtschaft.
  • Herzogenrath bleibt nach unserem Willen Gen-Anbau frei.
  • Wie sch����tzen unsere Wälder und setzen uns auch für Bäume in der Stadt ein.
  • Wir fördern den Tierschutz und lehnen die industrielle Massentierhaltung ab.
  • Die Abfallbeseitigung muss als wichtiger Teil der Daseinsfürsorge in ����ffentlicher Hand bleiben.
  • Wir setzen uns für stabile Abfallgebühren ein.
  • Wir wollen die Wertstofftonne innerhalb von 2 Jahren einführen.
  • Gewerblicher Müll soll nicht preiswerter entsorgt werden als privater Müll.
  • Nachhaltige Abfallwirtschaft durch Weiter- und Wiederverwendung ist uns ein wichtiges Anliegen.

Bildung

  • Schule soll da sein, wo die Kinder sind: Wir setzen uns f��r eine wohnortnahe Beschulung ein.
  • Wir lassen die Wahl der Grundschule bei den Eltern, deshalb sind wir gegen die Wiedereinführung von Schuleinzugsbezirken.
  • Wir sorgen weiterhin für eine gute Ausstattung unserer Schulen.
  • Die inklusive Beschulung in allen Schulformen fordern und unterstützen wir.
  • Wir  wollen an jeder Schule  die Sozialarbeit anbieten und deren Finanzierung sicherstellen.
  • Wir f��rdern die Ganztagsbetreuung und sorgen hier für gute Qualität.
  • Wir unterstützen die Initiative für eine Schule f��r alle, in der Kinder von  der ersten Klasse bis zum Abitur unterrichtet werden.
  • Weil lebenslanges Lernen wichtig ist, fördern wir�� die VHS Nordkreis und  die Einrichtungen des zweiten Bildungsweges.

Kinder, Jugend und Familien

  • Wir wollen, dass  jedes Kind einen Betreuungsplatz in der gewünschten Betreuungsart bekommt und sorgen deshalb für 50 Prozent Bedarfsabdeckung im U3-Bereich.
  • In jeden Stadtteil soll es mindestens eine Kita mit frühen und sp��ten ����������ffnungszeiten geben.
  • Wir setzen uns für faire Kita-Elternbeiträge und langfristig für vollständige  Beitragsfreiheit ein.
  • Jedem Kind soll von der Kita bis zum Abitur ein gesundes Mittagessen angeboten werden, das für alle Eltern finanzierbar ist.
  • Wir wollen Kindern und Jugendlichen attraktive Freizeitangebote, Spielplätze und Treffpunkte bieten.
  • Die mobile Jugendarbeit soll gestärkt werden.
  • Wir wollen, dass allen B��rgern und Bürgerinnen weiterhin eine ansprechende B��derlandschaft zur Verf��gung steht.
  • Unsere Sportst��tten halten wir in einem guten Zustand.
  • Den st��dtischen Mitarbeiter wollen wir eine attraktive Arbeitsstelle bieten mit guter Vereinbarkeit von Familie und Berufe, sowie wie eine Umwelt und Mitarbeiter freundliche Mobilität
  • Wir wollen auch Zukunft in allen Bereichen der Verwaltung jedes Jahr Ausbildungsplätze anbieten

Miteinander

  • Wir sind offen für Andere und Fremde, wir freuen uns voneinander zu lernen. und setzen deutliche Zeichen gegen Ausgrenzung und Rassismus.
  • Wir pflegen die engen Kontakte mit unseren internationalen Partnerstädten und unserer Nachbarstadt Kerkrade in Eurode.
  • Maßnahmen zur stetigen Integration unserer ausländischen Mitbürger wollen wir fördern.
  • Wir unterstützen den Arbeitskreis gegen Rechts und andere demokratische Initiativen.
  • Gemeinsam mit Verbänden und ehrenamtlichen Helfern entwickeln wir eine Willkommenskultur, die auch Flüchtlinge einschließt.
  • Wir wollen, dass Fl��chtlinge in angemessenem Wohnraum untergebracht werden.
  • Ein barrierefreier Zugang zu allen öffentlichen Einrichtungen und Veranstaltungen soll so bald wie möglich realisiert werden.
  • In allen wichtigen kommunalen Fragen wollen wir uns mit Bürgerinnen und B��rgern austauschen.

Soziales

  • Ein einheitlicher Herzogenrath-Pass soll es Menschen mit geringem Einkommen erleichtern, Verg����nstigungen zu erhalten.
  • Kommunale und andere Beratungsangebote für Menschen in Notlagen und am Beginn neuer Lebensabschnitte wollen wir f����rdern.
  • Wir begreifen uns als Partner der vielen sozialen, kulturellen, sportlichen und sonstigen Initiativen und Vereine.
  • Wir unterstützen ehrenamtliches Engagement als tragende Säule der Gesellschaft.
  • Durch die Förderung von Wohnraum für Jung und Alt, Familien und Alleinstehende, Menschen mit Beeinträchtigungen und unterschiedlichem Einkommen schaffen wir die Voraussetzungen für ein gedeihliches Miteinander.
  • Wir unterstützen den Austausch zwischen Kitas oder Schulen und Seniorenunterkünften.
  • Der öffentliche Nahverkehr muss die Mobilität nicht nur in den Zentren, sondern auch in den Außenbereichen garantieren.
  • Die Qualität der Versorgung durch Ärzte, Apotheken, Feuerwehr und Rettungsdienste muss aufrecht erhalten werden.

Stadtentwicklung

  • Das Zentrum in Kohlscheid wollen wir gemeinsam mit den Bürgern und Bürgerinnen neu gestalten. Kurzfristig  brauchen wir hier ein besseres Verkehrskonzept.
  • Handlungsbedarf besteht aber in Mitte und Merkstein auch hier werden wir gemeinsam mit den Bürgern Konzepte erarbeiten.
  • Wir setzen  uns  für eine Wiederbelebung des August-Schmidt-Platzes in Merkstein ein.
  • Wirtschaftsförderung soll nicht beliebig sondern bedarfsgerecht erfolgen.
  • Wir fördern die Vermarktung der bestehenden Gewerbegebiete; bei Bedarf werden wir neue Flächen prüfen.
  • Ein enger Kontakt zu Firmen und Betrieben ist uns wichtig, um gute Rahmenbedingungen für die wirtschaftliche Entwicklung unsere Stadt zu schaffen.
  • Im Bereich der Wirtschaftsförderung wollen wir mehr Zusammenarbeit zwischen den Kommunen.
  • Freiflächen in den Zentren wollen wir zur Bebauung nutzen, um dem stetigen Landschaftsfraß entgegen zu wirken.
  • Nicht mehr genutzte Gewerbeobjekte sollen auf Umnutzung zum Wohnraum geprüft werden.
  • Bei neuen Wohngebieten setzen wir uns dafür ein, den demographischen Wandel und die Bedürfnisse von Menschen mit geringem Einkommen zu berücksichtigen
  • Für die Außengebiete muss ein Nahversorgungskonzept entwickelt werden.

Finanzen

  • Wir haben beantragt, k��nftig in allen drei Stadtteilen Bürgerversammlungen zur Haushaltsplanung abzuhalten, damit Bürgerinnen und B��rger ihre Anregungen einbringen können.
  • Wir setzen uns energisch für eine bessere finanzielle Ausstattung der Städte und Gemeinden ein.
  • Bund und Land d��rfen den Kommunen nicht länger immer mehr Aufgaben zuschreiben, ohne für deren Finanzierung aufzukommen.
  • Kleinere Kommunen werden gegenüber den großen finanziell benachteiligt; das wollen wir nicht länger hinnehmen.