Die finanzielle Lage der Stadt, die allgemeine Bevölkerungsentwicklung (weniger junge, mehr ältere Menschen) und der Wandel im Freizeitverhalten haben die Betätigung in Sportvereinen zurück gehen lassen. Dies führte dazu, dass in den letzten Jahren einige Sportstätten (z.B. Hoengen, Begau) aufgegeben oder in Baugebiete umgewandelt wurden.
In den kommenden Jahren gilt es, das Sportstättenangebot so zu gestalten, dass die Nachfrage gedeckt wird. Vereins-, Freizeit- und Schulsport müssen dabei zusammen gebracht werden.
Die vorhandenen Sportplätze sollen bestehen bleiben und soweit möglich gleichzeitig als Gemeinbedarfsflächen dienen (wie z.B. in der Broicher Siedlung und Duffesheide). Gerade für den Jugend- und Freizeitbereich sind sie von großer Bedeutung.
Eine wichtige Funktion für Schul- und Freizeitsport erfüllt auch das städtische Hallenbad.
Ein gutes und breites Sport- und Freizeitangebot dient nicht nur der sportlichen Ertüchtigung, sondern kann auch Kosten senken im Bereich der Jugendhilfe, bei Präventionsmaßnahmen, etc.

Deshalb:

Aufstellung eines aktuellen Sportstättenentwicklungsplans
Moderne und modernisierte Sportanlagen sollen im gesamten Stadtgebiet möglichst gleichzeitig als Schulsportanlagen dienen
Bislang vorhandene Sportanlagen weiterhin erhalten und nach Möglichkeit dem Gemeinbedarf zuordnen
Sportanlagen in der Freizeitanlage Ofden renovieren und regelmäßig pflegen (Betreuung durch die FOGA)
Synergieeffekte auch bei Turnhallen nutzen und auf Nachhaltigkeit achten
Vorrang von Mehrfachturnhallen vor Einfachhallen, da diese kostengünstiger und effizienter genutzt werden können – auch für Großveranstaltungen
Erhalt des städtischen Hallenbades

Für eine sportlichere Stadt Alsdorf!