Die Energieversorgung im 21. Jahrhundert befindet sich im Umbruch. Die gefährliche Atomenergie ist nach der FukushimaKatastrophe endlich ein Auslaufmodell in Deutschland. Vorräte an Öl und Gas werden bereits in wenigen Jahrzehnten aufgebraucht sein. Abbau von Kohle wird zunehmend kostenaufwändiger. Die Verantwortung für künftige Generationen und der fortschreitende Klimawandel durch vermehrten CO2-
Ausstoß verlangen den konsequenten Ausbau erneuerbarer Energien und einen verantwortungsvollen Umgang mit fossiler Energie, soweit sie in einer Übergangsphase noch erforderlich ist. Auch Alsdorf muss seinen Beitrag dazu leisten.

Deshalb:

  • Konsequente Durchführung eines Klimaschutzkonzeptes für alle Bereiche städtischen Handelns
  • Alle öffentlichen Gebäude inkl. Vereinsheime auf Einsparpotenziale und Einsatzmöglichkeiten erneuerbarer Energien hin untersuchen
  • Energieverbrauch in öffentlichen Gebäuden deutlich reduzieren
  • Beleuchtungssteuerung in städtischen Gebäuden durch Bewegungsmelder und Zeitschaltuhren
  • Umstellung der Beleuchtung auf LED, auch innerhalb der Gebäude
  • Solaranlagen und Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung bevorzugt einsetzen, Belieferung aller öffentlichen Gebäude mit Strom aus regenerativen Energien
  • Förderung des Ausbaus der Windkraft in Alsdorf
  • Wiederaufnahme eines Förderprogramms für Solaranlagen
  • Verhinderung der Erschließung und Gewinnung von Erdgas durch umweltschädliches Fracking.
  • Energiesparende und schadstoffarme Fahrzeuge für den städtischen Fuhrpark
  • Bebauungspläne verstärkt an solartechnischen Gesichtspunkten ausrichten
  • Errichtung einer beispielhaften Solarsiedlung im Stadtgebiet
  • Unterstützung von Energieberatungsstellen und energetischen Sanierungsmaßnahmen von Altbauten
  • Fortentwicklung des Energie-Lernorts ENERGETICON
  • Mehr GRÜN für Alsdorf!